| Location: | Timau/Kongoni, Kenia, Kenya |
|---|---|
| Category: | Food Security & Agriculture |
| Published: | 24 June 2008 |
| Progress: | |
| Donors resident in Germany receive a donation receipt for this project. | |
| Rating: |
|---|
| Location: | Timau/Kongoni, Kenia, Kenya |
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| Category: | Food Security & Agriculture |
| Published: | 24 June 2008 |
| Progress: | |
| Donors resident in Germany receive a donation receipt for this project. | |
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A very warm welcome to our new members!
Wir freuen uns sehr über unsere neuen Mitglieder und heißen sie bei betterplace herzlich wollkommen!
Frau Inge Hagmaier Mistelgau und Frau Karin und Dr. Udo Schaller aus Naila
Asante sana! Vielen Dank! Th
... …moreIch war zwar noch nicht in Kongoni und habe diese Initiative erst jetzt auf betterplace entdeckt, aber als ich vor über 15 Jahren in Sibirien mutige Mütter besonderer Kinder kennenlernte, die gerade die Gorbatschow'sche "Glasnostj"- und "Perestrojka"-Bewegung nutzten, um endlich ihren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, da war Rußland auch noch ein "Entwicklungsland" - und ist es, was das "soziale Gewissen" angeht, trotz seiner Öl- und Gasmilliarden leider noch heute: die sozial Schwächsten werden immer noch nicht im erforderlichen Umfang aufgefangen und gefördert. Von daher weiß ich, was es bedeutet, sich einer solchen Aufgabe zu stellen. Und was mich vor allem an dieser Initiative begeistert: daß Jugendliche sich mit Feuereifer einsetzen! Deswegen auch mein Eintrag in unserem Jugendbuch-Blog: http://jugendbuecher.blogspot.com/2008/11/jugendliche-helfen-kenianischen-kindern.html - ohne Buchempfehlung :-) Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen viel Erfolg!
Wir waren vom 17. bis 27. März 2008 vor Ort in Kongoni/Timaun und haben uns vor allem mit den Verantwortungs- und Entscheidungsstrukturen innerhalb des Projektes auseinandergesetzt. Besonders beeindruckend war für mich die Tatsache, dass versucht wird, soweit wie irgend möglich die Verantwortlichen vor Ort zu unterstützen und deren Anregungen und Bedürfnisse zu realisieren, anstatt Parallelstrukturen nach europäischem Standard aufzubauen. So liegt auch in der Überschaubarkeit des Projektes sein besonderer Reiz und auch seine größte Chance, da sich niemand hinter irgendeiner Anonymität verstecken kann, enge persönliche Kontakte fördern das gegenseitige Verständnis genauso wie die Bereitschaft zur Umsetzung gemeinsam getroffener Entscheidungen. Interessant finde ich auch den Ansatz, deutsche Jugendliche durch Projektbesuche an diesem Prozess zu beteiligen. Die kenianische Gesellschaft befindet sich spürbar im Um- und Aufbruch und sucht nach einer sinnvollen Balance zwischen eigener Afrikanischer Identität und Anbindung an Westliche Standards. Der Erfahrungsaustausch im Rahmen der geplanten Bauprojekte kann dabei zum konkreten Lern- und Übungsfeld für beide Seiten werden, wertvolle Ansätze im Umgang mit der immer schneller fortschreitenden Globalisierung vermitteln und diesbezügliche Ängste abbauen helfen.