Die Heilsarmee bietet angesichts des Krieges in der Ukraine vertriebenen und betroffenen Menschen humanitäre Hilfe. Wir versorgen Familien und Einzelpersonen mit Nahrungsmitteln, Unterkünften und Notfallseelsorge-Angeboten – in der Ukraine, den Anrainerstaaten und in Deutschland. Bitte unterstützen Sie diese wichtigen Einsätze für die notleidende Bevölkerung der Ukraine.
Vor Ort integriert und mit haupt- und ehrenamtlichen Helfern ausgestattet, kümmert sie sich sehr konkret und schnell um die Bedürfnisse der betroffenen und vertriebenen Menschen, indem sie etwa dringend benötigte Lebensmittel, Notunterkünfte und Hygieneartikel bereitstellt und seelsorgerliche Hilfe leistet. So kümmern sich Mitarbeiter der Heilsarmee in Polen, Rumänien, Moldawien, Ungarn, im weiter nördlich gelegenen Litauen und auch im südlichen Teil Russlands in enger Zusammenarbeit mit den Behörden und weiteren Hilfsorganisationen um geflüchtete Menschen aus der Ukraine.
Den in Deutschland angekommenen Flüchtlingen zu helfen, ist der Heilsarmee ein wichtiges Anliegen. Dabei sind die Korps (Gemeinden) der Heilsarmee früh im engen Austausch mit den Kommunen und lokalen Krisenstäben gewesen. Neben der Unterkunft sind sie auf weitere Hilfsmaßnahmen angewiesen. Erschöpft und geplagt von Sorgen kommen sie in einem fremden Land an und wissen oft nicht, wie es ihren Familien ergangen ist. Dieser Not stellt sich die Heilsarmee entgegen, indem sie die Gemeinderäume zur Verfügung stellt, um den Flüchtlingen einen Ort zu bieten, wo sie Essen, seelischen Beistand und Kinderbetreuung entgegennehmen können. Hier geht es um die Betreuung und Versorgung der aufzunehmenden Flüchtlinge und erste pragmatische Hilfen.
Beispiele unserer Hilfsangebote in Deutschland
Am Bahnhof Berlin Südkreuz unterstützt Oberstleutnant David Bowles (Gemeinde Berlin-Südwest) mit seinem Team seit Freitag eine Gruppe Freiwilliger, die sich ehrenamtlich organisiert hat, um dort Decken, Lebensmittel, Hygieneartikel, Getränke und Suppe zu verteilen, Handykarten zu installieren oder bei der Planung der Weiterfahrt zu unterstützen. „Wir haben unser Gemeindegebäude, das nur fünf Minuten entfernt liegt, für kurzfristige Übernachtungen angeboten.“, ergänzt Oberstleutnant Bowles.
Die Heilsarmee in Kassel ist Mitglied des Krisenstabs der Stadt und wurde gebeten, bei der Versorgung von 25 Flüchtlingen zu helfen, die am vergangenen Mittwoch Kassel erreichten. Major Michael Geymeier und sein Team bereiteten umgehend den Gemeindesaal vor, um die Geflüchteten versorgen zu können. Hier stehen jetzt Laptops und ein Internetzugang bereit, damit die Menschen Kontakt zu ihren Familien und Freunden in der Heimat aufnehmen können. Der örtliche Einsatzwagen der Heilsarmee unterstützt das Hilfesystem der Stadt Kassel.
Der leitende Offizier Oliver Walz des Korps Solingen hat Räume zur Verfügung gestellt, um eine Familie aus der Ukraine aufnehmen zu können.