Die Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen ist katastrophal: Nach Monaten ohne ausreichende Versorgung sind die Lebensmittelvorräte aufgebraucht, mehr als 2 Millionen Menschen sind zum Überleben auf sofortige Hilfe angewiesen. Rund die Hälfte von ihnen sind Kinder.
Im Norden von Gaza zeigt sich die Katastrophe in besonders großem Ausmaß: Hunderttausenden droht der Hungertod. Die Menschen brauchen dringend Hilfe – und das so schnell wie möglich.
Unsere Hilfe für Gaza
Gemeinsam mit unseren beiden europäischen Partnern CESVI und terre des hommes Italien liefern wir Nahrungsmittel und medizinische Hilfe in den Gazastreifen. Dazu gehören Fertigmahlzeiten und Spezialnahrung für unterernährte Kinder und Erwachsene.
Seit Februar sind rund 90.000 Menschen aus dem Grenzgebiet in sichere Gebiete im Libanon geflohen. Auch hier werden wir Unterstützung mit Hilfe von lokalen Partnern leisten.
Dafür haben wir in einem ersten Schritt 1 Million Euro bereitgestellt.
Unser Generalsekretär Mathias Mogge über die Situation in Gaza
"Menschen sterben an Hunger, weil zu wenig Hilfsgüter die Notleidenden erreichen. Der politische Druck auf alle Parteien muss erhöht werden, um endlich einen besseren und sichereren Zugang zu erhalten. Insbesondere Kinder und Frauen leiden am stärksten in der jetzigen Situation. Bei unserer Unterstützung halten wir uns strikt an die humanitären Prinzipien wie Neutralität, Menschlichkeit, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit.
Wir verurteilen den brutalen Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 auf das Schärfste und fordern die sofortige Freilassung aller Geiseln. Gleichzeitig fordern wir eine Waffenruhe, den sicheren und ungehinderten Zugang der benötigten Hilfsgüter auf dem schnellsten Weg und verurteilen alle Angriffe auf humanitäre Helfer*innen."
Angesichts der katastrophalen Lage vor Ort sind wir jedoch weiter auf deine Spenden angewiesen. Bitte hilf uns, zu helfen!