Die von Menschenhand zerstörten Natur - Ressourcen haben Mensch und Tier vertrieben und der Umwelt großen Schaden zugefügt. Es ist an der Zeit, sich für den Wiederaufbau dieser riesigen Flächen einzusetzen. Plan Verde e.V. ist nicht mit der Idee geboren, mal hier und dort ein paar Pflanzen der Natur zurück zu geben. Das Konzept Plan Verde e.V. beginnt mit der Eigenverantwortung der Menschen, die in den betroffenen Gebieten leben. Diese Eigenverantwortung, welche über das Maß des Überlebens hinaus geht, ist die primäre Herausforderung den Menschen durch gezielte Schulungen vor Ort zu vermitteln.
Im Jahr 2019 haben wir unser Konzept ergänzt, um den Menschen den Faktor „Natur und Umwelt“ näher zu bringen. Es erscheint uns sehr wichtig, die Bewohner in die Projekt mehr einzubinden und ihnen mehr Verantwortung zu geben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Erklärung und auf der Schulung von den Kindern. Denn nur durch die Kinder kann an der Zukunft etwas geändert werden.
Das Ziel ist es, die Anwohner aktiv in die Planung und vor allem auch in die Umsetzung einzubinden. Neben Grünflächen sollen auch, durch den Einsatz von Bambus, Holz, alten Autoreifen, Spielmöglichkeiten für Kinder und Treffpunkte für jung und alt entstehen.
Die Küstenzone von Peru, einst ein Paradies an Pflanzen- und Tiervielfalt, ist seit Jahrhunderten der industriellen Landwirtschaft zum Opfer gefallen. Zurück geblieben sind wüstenähnliche Regionen, mit weder für den Menschen noch für die Tiere nutzbaren Pflanzenbewuchs. Die Tiere sind verschwunden, die Menschen in die Städte „geflüchtet“. Den Menschen muss eine Zukunftsperspektive aufgezeigt werden, damit auch die Kinder den Ab- und Auswanderungsgedanken aus ihrem Vokabular streichen und mit Stolz auf ihr Schaffen blicken.
„Artenschutz wird keinen Erfolg haben, wenn wir den Menschen in den betroffenen Regionen keine nachhaltige Existenzgrundlage ermöglichen. Es kann nicht unser Ziel sein, Tiere zu retten, wenn die Menschen in ihrer Umgebung verhungern. Menschen, Tiere und Umwelt stehen in einer sehr engen Wechselbeziehung.“ (Jane Goodall)